In den kommenden Jahrzehnten stellen globale Entwicklungen die Menschheit vor große Herausforderungen: Der Klimawandel, Bevölkerungswachstum weit über die Grenzen der derzeitigen Tragfähigkeit der Erde hinaus, das weltweite Streben nach Wohlstandswachstum und der damit verbundene steigende Energie- und Wasserbedarf sind die Kernprobleme, mit denen wir konfrontiert sind. Es gilt, global anwendbare Lösungen zu finden, die diesen Herausforderungen wirkungsvoll begegnen - zum Beispiel das Wüstenstromprojekt DESERTEC. Als Experten in Sachen Energie können und wollen wir uns den dringenden Fragen nach der Energieversorgung der Zukunft nicht entziehen. Im Gegenteil - wir wissen, dass Energie eine der zentralen, umwelt- und sozialpolitischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts ist. Energie ist zugleich einer der maßgeblichen Wirtschaftsfaktoren. Deshalb sollte dieses Thema einen hohen Stellenwert in der Bildung einnehmen. Junge Menschen auf die energiepolitischen Fragestellungen der Zukunft vorzubereiten - sie "energietauglich" zu machen - ist eine Aufgabe aller Bildungsinistitutionen. Was liegt also näher, als Hochschullehrer, die in der Lehrerbildung tätig sind, über die aktuelle Situation zu informieren? Der 3. Hochschultag ENERGIE beleuchtete dabei verschiedene Aspekte wie das Energiekonzept der Bundesregierung, intelligentes Wohnen in "Smart Homes" oder das Wüstenstromprojekt DESERTEC.