Energie-Lexikon

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W

Wärme

Wärme ist die Bewegungsenergie von Molekülen und Atomen eines Stoffes. Wärme ist somit eine Energieform.


Wärmekraftwerk

Unter diesen Begriff fallen alle Kraftwerke, in denen durch Verbrennung oder Kernspaltung Wärme entsteht. Diese Wärme wird genutzt, um Wasser in Dampf zu verwandeln, der eine Turbine antreibt.


Wärmepumpe

Die Wärmepumpe ist ein besonders umweltfreundliches Heizsystem. Unter der Ausnutzung von Umgebungswärme entstehen aus einem kWh Strom bis zu 4 kWh Wärme. Im Prinzip funktioniert sie wie ein umgekehrter Kühlschrank.


Wasserhärte

Sie bezeichnet die Härte des Wassers, also den Gehalt des Wassers an Erdalkaliionen (Calcium- und Magnesiumionen). Bei der Wasserhärte wird unterschieden zwischen der durch Calcium- und Magnesiumsalze der Kohlensäure hervorgerufenen Karbonathärte und der durch die anderen Calcium- und Magnesiumsalze hervorgerufenen Nicht-Karbonathärte. Die Summe dieser beiden ergibt die in Millimol je Liter (mmol/l) oder Grad deutscher Härte (ºdH) ausgedrückte Gesamthärte, die gemäß dem so genannten Waschmittelgesetz in vier Härtebereiche eingeteilt werden kann: 1 (weich; 0 bis 1,3 mmol/l; 0 bis 7 ºdH), 2 (mittelhart; 1,4 bis 2,5 mmol/l; 7 bis 14 ºdH), 3 (hart; 2,6 bis 3,8 mmol/l; 14 bis 21 ºdH) und 4 (sehr hart; über 3,8 mmol/l; über 21 ºdH).


Wasserkraft

Wasserkraft ist eine bedeutende regenerative Energiequelle. Die im Wasser gespeicherte Sonnenenergie wird auf die unterschiedlichsten Arten und Weisen gewonnen: Gezeitenkraftwerke nutzen die Wasserströmungen von Ebbe und Flut, Wellenkraftwerke wandeln die Energie von Wellen in elektrischen Strom um. Pumpspeicherkraftwerke speichern kurzzeitig Wasser, damit in Zeiten von Energiebedarf darauf zurückgegriffen werden kann. In Zukunft sind Gradientenkraftwerke zu erwarten, die die im Ozean gespeicherte Sonnenwärme nutzen.


Watt

Watt ist die Maßeinheit für Leistung.


Wechselrichter

Der Wechselrichter ist ein Gerät, das Gleichstrom zu Wechselstrom umformt.


Wechselstrom

Bei Wechselstrom handelt es sich um Strom, dessen Richtung (Polarität) sich periodisch ändert. Die Energieversorgung erfolgt mit Wechselstrom. Wechselstrom wird auch AC (von "alternating current") abgekürzt.


Widerstand

Fließt elektrischer Strom durch ein bestimmtes Material, so wird ihm ein Widerstand entgegengesetzt. Dieser ist unter anderem von der Art des Materials abhängig. Die Einheit, in der Widerstände angegeben werden, ist das Ohm, das nach dem deutschen Physiker Georg Simon Ohm (1787-1854) benannt wurde.


Windkraft

Auch wenn der Wind nicht immer weht – er gehört zu den erneuerbaren Energien, die gesetzlich gefördert werden. Deutschland ist Windenergie-Weltmeister: Nirgendwo auf der Welt sind so viele Windkraftwerke installiert wie bei uns.


Windkraftanlagen, Windenergieparks

Windkraftanlagen erzeugen elektrische Energie aus der Kraft des Windes. Wie auch das Sonnenlicht zählt die Windkraft zu den erneuerbaren Energien.


Wirkleistung

Mit der Wirkleistung wird das Verhältnis der eingesetzten zur nutzbaren Energie bezeichnet.


Wirkungsgrad

Bezeichnet bei einer Energieumwandlung das Verhältnis der nutzbringend gewonnenen Energie zur aufgewendeten Energie. So erreicht zum Beispiel eine Energiesparlampe gegenüber einer Glühlampe eine ca. fünfmal höhere Lichtausbeute.


Wobbe-Index

Der Wobbe-Index kennzeichnet das brenntechnische Verhalten eines Erdgases und errechnet sich aus dem Verhältnis von Brennwert zur Quadratwurzel der relativen Gasdichte.